visual4 GmbH
 
 

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Briefing

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz ist verantwortlich für die Umsetzung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Baden-Württemberg. Der EFRE ist einer der drei Strukturfonds der Europäischen Union. Er fördert Innovation und Nachhaltigkeit, sowie die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.  

Ziel des Relaunches war ein zeitgemäßes Webdesign, das die wichtigsten Informationen zielgruppenspezifisch zugänglich macht und komplexe Informationen schrittweise vermittelt. Neben der Umsetzung war auch eine ausführliche Beratung in Bezug auf das einzusetzende CMS (Content Management System) gefordert, um die Inhalte zukünftig eigenständig pflegen zu können. 

Bei einem 3-stufigen Pitch mit namhaften Webagenturen konnte die Internetagentur visual4 aus Stuttgart mit ihrem konzeptionellen Ansatz, schlüssigem Kommunikationskonzept und klarem Webdesign überzeugen und die Ausschreibung für sich entscheiden.

Beratung

Im Rahmen einer umfassenden Beratung zur Auswahl des geeigneten CMS-Systems wurden die beiden Content Management Systeme Wordpress und TYPO3 mit den für das Ministerium relevanten Kriterien aufbereitet und gegenüber gestellt. Dabei wurden vor allem die Relevanz der Bedienungsfreundlichkeit der Benutzeroberfläche, Benutzerverwaltung und Berechtigungsmanagement, Service und Support, Installationsaufwand, Konfigurationsaufwand, Erweiterung und Integration, Sicherheitsupdates und Kompatibilität gemeinsam erörtert und priorisiert.

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz entschied sich nach der Beratung für das CMS WordPress, das nun als technisches Herz für das neue Informations- und Förderungsportal eingesetzt wird.

Konzeption und Webdesign

Der strukturelle Aufbau und die Inhalte sind der Kern der übergeordneten Konzeption. Gemeinsam wurden im Rahmen eines Workshops die zentralen Ziele der Konzeption abgestimmt. Demzufolge sollen vor allem mehr Zuwendungsempfänger erreicht, die Informationsversorgung verbessert, Interesse aufgebaut, sowie die Fehlerquote bei der Antragsstellung minimiert werden. 

Eine größere Anzahl potenzieller Zuwendungsempfänger kann durch Empfehlungen, klassische Marketingmaßnahmen aber vor allem durch eine verbesserte Platzierung in den Suchmaschinen erreicht werden. Grundsätzlich gliedert sich die Suchmaschinenoptimierung in zwei Bereiche - die OnSite und die OffSite Optimierung. Bei der OnSite Optimierung stehen neben einer technisch sauberen Struktur, Auszeichnung der relevanten Elemente und einer guten Performance der Website vor allem die internen Faktoren, wie gute Inhalte, Aktualität, Überschriften, Seitentitel, Grafiken & Co. im Fokus.

Auf der anderen Seite gibt es noch externe Faktoren, wie bspw. die Anzahl von qualitativ hochwertigen Links, mit der eine Seite verlinkt ist. Diese externen Faktoren werden OffSite-Optimierung genannt. Hier wurden im Rahmen einer mehrstündigen SEO-Schulung alle essenziellen Inhalte und Rankingfaktoren verständlich und praxisorientiert vermittelt. 

Um das Interesse der Besucher an dem Förderprogramm zu steigern, wird visuell und textlich in dem Banner auf aktuelle Veranstaltungen und über einen „Störer“ auf Förderungen hingewiesen. Ein prägnanter einleitender Text stellt den EFRE vor und leitet zu Informationen rund um die Förderungen über. Die direkt auf der Startseite vorgestellten Projektbeispiele komplettieren die schnelle Übersicht, um die Förderungen greifbarer und schneller verständlich zu machen. Abschließend wird gezielt über aktuelle News und weitere Veranstaltungen informiert. Seitenspezifisch werden in der rechten Marginalspalte weiterführende Informationen und die direkten Ansprechpartner zu den jeweiligen Themenbereichen vorgestellt. 

Um die Information der einzelnen Förderprogramme für die unterschiedlichen Zielgruppen bestmöglich zu vermitteln, wurde grundlegend darauf geachtet, dass durch ein übergeordnetes Gestaltungsraster ein klares und reduziertes Erscheinungsbild geschaffen und durch die Verwendung von aussagenkräftigen Icons die Usability verbessert wird. 

Auf der Startseite werden die heterogenen Zielgruppen durch die klare Strukturierung der Inhalte direkt zu den gewünschten Informationen geleitet. Wichtige Links sind als Buttons gestaltet, um diese hervorzuheben und einen schnelleren Zugriff auf deren Inhalte zu ermöglichen. Durch das eingesetzte Mega-Drop-Down wird dem Besucher der Seite zudem eine schnelle und ansprechende Übersicht ermöglicht. Wer hier nicht direkt die passende Förderung findet, kann über den Förderungsfinder anhand von vordefinierten Kriterien alle gelisteten Förderungen filtern und automatisch die relevanten Förderungen eingrenzen. 

Zur Reduzierung der Fehlerquote bei den Förderungen wurden relevante Inhalte Kontext sensitiv miteinander verknüpft, wie beispielsweise die Downloads und die Ansprechpartner. Dadurch können zwei wesentliche Vorteile erzielt werden: Bei der Pflege werden alle Inhalte einmalig angelegt, zugeordnet und auf den unterschiedlichen Seiten in der gewünschten Form wie Listenansicht, Teaseransicht oder Detailansicht ausgegeben. So findet der Besucher alle Informationen zu einem Thema direkt auf der entsprechenden Förderungsseite, sowie alle Anträge zum Download, die bei der Förderung benötigt werden und den passenden Ansprechpartner.  

Wenn gezielt nach einem bestimmten Antrag zum Download gesucht wird, kann dieser direkt bei der betreffenden Fördermaßnahme heruntergeladen werden. Die Ansprechpartner sind in einer Übersicht im Servicebereich sowie individuell an der jeweiligen Stelle in Form von Teasern zu finden. Als zusätzliche Erleichterung unterstützt ein Glossar die Seitenbesucher bei den unzähligen Verwaltungsvorschriften, Fachbegriffen und Abkürzungen. 

Bei der grafischen Konzeption und dem Webdesign wurde auf die bestehenden Corporate Design Elemente zurückgegriffen und diese mediengerecht transformiert. Das Farbklima aus dem Guideline wurde gezielt eingesetzt und um diverse Farbabstufungen ergänzt. Ein hoher Kontrast und eine gute Lesbarkeit standen hierbei im Vordergrund. 

Das grafische Element der Schräge wurde ebenfalls als zusätzliches Interaktionselement übernommen, beispielsweise im Slider, bei den Projektbeispielen und der Veranstaltungsbox. Neben den reinen Farben wurde auch spielerisch mit überlagernden Elementen gearbeitet, um die gewünschte Tiefenwirkung zu erreichen.

WordPress

Bei den Anforderungen wurden auch ein umfangreiches Veranstaltungs- und ein Umfragemodul genannt, die auf Basis von bestehenden WordPress Plugins personalisiert, erweitert und integriert wurden. 

Das Umfragemodul ermöglicht die Erstellung von individuellen Umfragen auf definierten Inhaltsseiten. Grundsätzlich werden Offene/- Geschlossene Fragen und Matrixfragen unterstützt. Über Wordpress können die gewünschten Felder einfach per Drag and Drop an der gewünschten Stelle platziert und erweiterte Einstellungen, wie beispielsweise Validierung und Pflichtfelder, definiert werden. Zur Strukturierung der Umfragen können natürlich auch kurze Erläuterungstexte und die Umfragen über mehrere Seiten angelegt werden. Die Ergebnisse der jeweiligen Umfragen werden im Backend grafisch aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse können alternativ natürlich auch als CSV-Datei exportiert und in EXCEL entsprechend ausgewertet werden.  

Die Veranstaltungen zu konkreten Förderungen spielen für EFRE und die Förderempfänger ebenfalls eine wichtige Rolle. Daher kann der Besucher die aktuellsten Veranstaltungen direkt über das Mega-Drop-Down oder die Teaseransicht aufrufen. Des Weiteren steht dem Besucher eine entsprechende Listenansicht mit vordefinierten Spalten wie Datum, Veranstaltung, Veranstaltungsort und die entsprechende Kategorie zur Verfügung. Die Veranstaltungen werden nach Datum sortiert in der Listenansicht ausgegeben. Es kann auch gezielt nach Veranstaltungen gesucht und durch die Ergebnisseiten navigiert werden. Über die gezielte Auswahl einer Veranstaltung kann die Detailansicht aufgerufen werden, die neben den bereits genannten Daten noch über Uhrzeiten, verfügbare Plätze und Anfahrtsmöglichkeiten per Google Maps informiert. Die Registrierung zu einer Veranstaltung ist optional und erfolgt über ein Registrierungsformular mit Angabe von bereits belegten und noch verfügbaren Plätzen. Die registrierten Benutzer können anhand der jeweiligen Veranstaltung selektiert und als CSV-Datei exportiert werden. 

Die Projektübergabe erfolgte im Rahmen von einer mehrstündigen Schulung und einer entsprechenden Dokumentation, so dass zukünftig alle Inhalte, Seiten, Grafiken, Banner, Kategorien, Förderungen und Neuigkeiten eigenständig verwaltet und veröffentlicht werden können.

Meinungsbild

"Die Internetagentur visual4 aus Stuttgart hat durch die konzeptionelle Herangehensweise und das klare Webdesign überzeugt. Das gemeinsam erzielte Ergebnis ist gut gelungen und passgenau auf die Zielgruppen zugeschnitten, was auch durch das sehr positive Feedback der Europäischen Kommission sowie der für die Strukturfonds EFRE und ESF zuständigen Publizitätsbeauftragten der Bundesländer bestätigt wird. Die Zusammenarbeit mit visual4 ist stets sehr konstruktiv und lösungsorientiert."

Dr. Georg Ris, Leiter der EFRE-Verwaltungsbehörde, Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

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